Jede/r hat solche Tage schon erlebt. Sie beginnen schon mit Erlebnissen, die für wenig Entspannung sorgen. So kämpft man sich dann durch den ganzen Tag & man möchte ihn einfach nur als "erledigt" abbuchen. Jau, solch einen Tag hatte ich letzte Woche Donnerstag. Bei mir begann er damit, daß ich statt der optimierten 02 eben locker 15 Minuten auf die Bahn wartete, welche zu allem Ärger auch noch überfüllt war.

Inklusive der Hoffnung, diesen Tag (es gab natürlich noch mehr als "nur" den Früh-Morgens-Bahn-Kram) nun geschafft zu haben, erwartete mich zu Hause dann ein Briefchen vom regionalen Energieversorgungs-Unternehmen. Jaaaa! Die Jahresabrechnung! Na genau
die hat mir natürlich an diesem Tag gefehlt. Pustekuchen!

Wider Erwarten traff mich nachm Öffnen kein Schlag. Ganz im Gegenteil, ich habe (zumindest was die Erdgas-Nutzung betrifft) gut gewirtschaftet & bekomme sogar noch Geld zurück.
3 Dinge hab ich an diesem Tag gelernt:
(a) zwischen jedem Regenschauer scheint auch die Sonne (metaphorisch, versteht sich)
(b) sparsamer Umgang mit Bezahl-Energie lohnt sich (mindestes einmal im Jahr in Form eines Guthabens)
(c) laß Dir den Tag nicht durch 'ne unpünktliche Bahn verderben
Noch ein paar Worte zu (b). Da die Stromverbrauch-Jahresabrechnung noch aussteht, bleib ich natürlich noch etwas ungeduldig. Besonders hier hab ich zurückblickend auf die letzten zwölf Monate doch einige unnötige Sünden hinter mir. So blieb z.B. der PC gern mal an, obwohl ich am Kochen war oder TV geschaut habe. Tja. Mal schauen, wieviel mich meine Bequemlichkeit kostet. Das Erdgas-Guthaben wandert somit direkt in den Strom-Pott.